E-Auto-Ladekosten zuhause berechnen

Zuhause laden ist der günstigste Weg, ein E-Auto zu tanken — mit Haushaltsstrom rund 6 € pro 100 km, mit PV-Überschuss noch deutlich weniger. Berechne deine Ladekosten pro Jahr, die Ersparnis gegenüber öffentlichem Laden und wie schnell sich deine Wallbox amortisiert.

Christoph Ballmer Erstellt und geprüft von Christoph Ballmer

Ladekosten- & Amortisations-Rechner

Fahrprofil und Strompreise eintragen — der Rechner vergleicht zuhause (mit PV-Mix) gegen öffentliches Laden und zeigt die Amortisation.

So setzen sich die Ladekosten zusammen

Die Ladekosten hängen an drei Größen: deinem Verbrauch (meist 16–20 kWh/100 km), dem Strompreis und den Ladeverlusten. Beim Laden über Wechselstrom (AC) gehen rund 10 % Energie verloren — an einer Wallbox weniger als an einer Schuko-Steckdose, was neben der Sicherheit ein weiterer Grund für die feste Installation ist. Aus Bedarf × Preis × Verlust ergeben sich die jährlichen Kosten.

Zuhause vs. öffentlich laden

Der größte Hebel ist, wo du lädst: Haushaltsstrom kostet rund 35 ct/kWh, öffentliche AC-Säulen oft 45–60 ct und Schnelllader (DC) noch mehr. Wer überwiegend zuhause lädt, spart pro Jahr schnell mehrere Hundert Euro — der direkte Vergleich steht unter zuhause vs. öffentlich laden.

Mit PV-Überschuss noch günstiger

Wer eine Photovoltaik-Anlage hat, lädt einen Teil des Stroms quasi zum Selbstkostenpreis. Beim PV-Überschussladen hat das Auto Vorrang vor der Netzeinspeisung — das drückt die Ladekosten stark. Passende Wallboxen dafür findest du im Vergleich (z. B. go-e, Wallbox Pulsar).

Häufige Fragen zu den Ladekosten

Was kostet es, ein E-Auto zuhause zu laden?

Mit Haushaltsstrom (rund 35 ct/kWh) kostet das Laden etwa 6 € pro 100 km — bei einem Verbrauch von rund 18 kWh/100 km inklusive Ladeverlusten. Über PV-Überschuss oder einen günstigen Autostromtarif sinken die Kosten deutlich. An öffentlichen AC-Säulen (45–60 ct/kWh) ist es fast doppelt so teuer.

Wie berechne ich meine Ladekosten?

Fahrleistung ÷ 100 × Verbrauch (kWh/100 km) ergibt den Jahres-Strombedarf; multipliziert mit dem Strompreis (plus ~10 % Ladeverlust) erhältst du die Ladekosten. Der Rechner oben macht das inklusive PV-Anteil und Vergleich zum öffentlichen Laden automatisch.

Lohnt sich die Wallbox gegenüber öffentlichem Laden?

Fast immer: Zuhause lädst du günstiger, sicherer und schneller als an der Steckdose — und deutlich billiger als an öffentlichen Säulen. Wie schnell sich die Wallbox amortisiert, zeigt der Rechner; entscheidend sind Fahrleistung, Strompreis und der Anteil, den du sonst öffentlich laden würdest.

Wie viel spare ich mit PV-Überschussladen?

Sehr viel: Solar-Überschuss kostet kalkulatorisch rund 10 ct/kWh statt 35 ct Netzstrom. Wer einen großen Teil seines Ladestroms aus der eigenen PV-Anlage zieht, halbiert die Ladekosten oder mehr. Details unter Überschussladen.

Richtwerte, geprüft: 07/2026, ohne Gewähr. Tatsächliche Kosten hängen von Tarif, Fahrzeug und Nutzung ab.

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