E-Auto-Ladekosten zuhause berechnen
Zuhause laden ist der günstigste Weg, ein E-Auto zu tanken — mit Haushaltsstrom rund 6 € pro 100 km, mit PV-Überschuss noch deutlich weniger. Berechne deine Ladekosten pro Jahr, die Ersparnis gegenüber öffentlichem Laden und wie schnell sich deine Wallbox amortisiert.
Ladekosten- & Amortisations-Rechner
Fahrprofil und Strompreise eintragen — der Rechner vergleicht zuhause (mit PV-Mix) gegen öffentliches Laden und zeigt die Amortisation.
So setzen sich die Ladekosten zusammen
Die Ladekosten hängen an drei Größen: deinem Verbrauch (meist 16–20 kWh/100 km), dem Strompreis und den Ladeverlusten. Beim Laden über Wechselstrom (AC) gehen rund 10 % Energie verloren — an einer Wallbox weniger als an einer Schuko-Steckdose, was neben der Sicherheit ein weiterer Grund für die feste Installation ist. Aus Bedarf × Preis × Verlust ergeben sich die jährlichen Kosten.
Von diesen drei Größen lässt sich der Strompreis am direktesten beeinflussen: Er wirkt auf jede geladene Kilowattstunde und damit auf die gesamte Rechnung. Ein E-Auto erhöht den Haushaltsverbrauch spürbar — je nach Fahrleistung um 2.000 bis 4.000 kWh im Jahr. Entsprechend stark schlägt schon ein Unterschied von wenigen Cent pro Kilowattstunde durch.
Zuhause vs. öffentlich laden
Der größte Hebel ist, wo du lädst: Haushaltsstrom kostet rund 32 ct/kWh, öffentliche AC-Säulen oft 45–60 ct und Schnelllader (DC) noch mehr. Wer überwiegend zuhause lädt, spart pro Jahr schnell mehrere Hundert Euro — der direkte Vergleich steht unter zuhause vs. öffentlich laden. Welcher Tarif unterwegs am günstigsten lädt, zeigt der Ladekarten-Vergleich.
Mit PV-Überschuss noch günstiger
Wer eine Photovoltaik-Anlage hat, lädt einen Teil des Stroms quasi zum Selbstkostenpreis. Beim PV-Überschussladen hat das Auto Vorrang vor der Netzeinspeisung — das drückt die Ladekosten stark. Passende Wallboxen dafür findest du im Vergleich (z. B. go-e, Wallbox Pulsar).
Häufige Fragen zu den Ladekosten
Was kostet es, ein E-Auto zuhause zu laden?
Mit Haushaltsstrom (rund 32 ct/kWh) kostet das Laden etwa 6 € pro 100 km — bei einem Verbrauch von rund 18 kWh/100 km inklusive Ladeverlusten. Über PV-Überschuss oder einen günstigen Autostromtarif sinken die Kosten deutlich. An öffentlichen AC-Säulen (45–60 ct/kWh) ist es fast doppelt so teuer.
Wie berechne ich meine Ladekosten?
Fahrleistung ÷ 100 × Verbrauch (kWh/100 km) ergibt den Jahres-Strombedarf; multipliziert mit dem Strompreis (plus ~10 % Ladeverlust) erhältst du die Ladekosten. Der Rechner oben macht das inklusive PV-Anteil und Vergleich zum öffentlichen Laden automatisch.
Lohnt sich die Wallbox gegenüber öffentlichem Laden?
Fast immer: Zuhause lädst du günstiger, sicherer und schneller als an der Steckdose — und deutlich billiger als an öffentlichen Säulen. Wie schnell sich die Wallbox amortisiert, zeigt der Rechner; entscheidend sind Fahrleistung, Strompreis und der Anteil, den du sonst öffentlich laden würdest.
Wie viel spare ich mit PV-Überschussladen?
Sehr viel: Solar-Überschuss kostet kalkulatorisch rund 10 ct/kWh statt 32 ct Netzstrom. Wer einen großen Teil seines Ladestroms aus der eigenen PV-Anlage zieht, halbiert die Ladekosten oder mehr. Details unter Überschussladen.
Richtwerte, geprüft: 08/2026, ohne Gewähr. Tatsächliche Kosten hängen von Tarif, Fahrzeug und Nutzung ab.
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